Ein Lichtblick: Ich habe mich mal wieder getraut, ein Torrent-Programm zu installieren und zu versuchen, etwas schönes aus den Weiten des world wide web runterzuladen. Und: es funktioniert! Und in was für einer geschwindigkeit. Eigentlich hab ich mir ja überlegt: "Du brauchst DSL, da führt kein Weg dran vorbei, sonst kannste nix mehr runterladen". Aber für die maximalen 100 kb, die man bei Torrents für gewöhnlich erreichen kann, reicht, wie ich feststelle, das W-Lan hier völlig aus. Man muss nur nen günstigen Ort für den Laptop mit ner stabilen Verbindung finden und fertig. Wenn man dann noch nen zweiten Adapter hat, funktioniert das ganze gleich nochmal so gut. Einfach schick. Und gleich um schöne neue Musik reicher. Was, sag ich aber nicht, am Ende stolpert ein Fahnder des BKA über diese Seite und will mich anklagen. Sagen wir, ein Freund hat Musik produziert und mir per Torrent freigestellt. Was für eine Erleichterung^^.
Sonntag, 25. November 2007
Samstag, 24. November 2007
Sowas passiert mir eh nicht
Kennt man ja, oder? Also, mir fäll gerade auf, den folgenden Text würde ich viel lieber gesprochen als geschrieben haben, aber in Ermangelung der Mittel überlasse ich den Tonfall einfach der Vorstellung der Leser. Also, Kennt man ja, oder? Irgendwas passiert, irgendwas unerwartetes, trauriges, und man weiß, es ist schon traurig für denjenigen, dem das nun gerade, aber auch wirklich entgegen jeder Erwartung und Wahrscheinlichkeit, passiert ist, aber eigentlich könnte man ja jetzt auch mal weiterschalten, auf Pro7 kommt gleich ein Haufen unglücklicher oder boshafter Ärzte ins Programm, da passieren die fürs Leben wirklich relevanten Dinge. Wobei man ja interessanter Weise feststellen muss, dass negative Absurditäten nie den Anschein haben, das eigene Leben potentiell tangieren zu können, wohingegen es aber schon sein könnte, dass der nächste Lotto-Sechser mir gehört oder dass man unter tausenden doch aus der Lostrommel gefischt wird.
Aber wenn es einen dann doch trifft, also, diese gewisse Art der Unmöglichkeit, dann steht man da und weiß, dass sich der Rest der Welt jetzt denkt, gut, dass mir das nicht passiert ist, aber das wäre ja auch arg unwahrscheinlich.
Hmm, diese kritische Ausschweifung über die Unzulänglichkeit Menschlicher Vorahnungen war eigentlich gar nicht geplant, aber es gibt so Themen, da kann man nicht anders. Aber eigentlich wollt ich ja folgendes Mitteilen:
Ursprünglich habe ich mich ja für Montag offiziell von Spanisch und inoffiziell (w.b. innerlich/moralisch-seelisch) auch von allen Lehrveranstaltungen und Amüsements, die danach kommen, abgemledet. Warum? Weil das eigentliche Geburtstagsgeschenk meines Vaters an mich, oder, was heißt 'das eigentliche', das zweite, weil mein zweites Geburtstagsgeschenk ein Konzert war, ein sehr geiles Konzert, ein sehr wertvolles Konzert. Ein Konzert in Berlin, ein Konzert von Rihanna! Montag. Klingt soweit gut, oder?
Ok, steht ein Mann vor unserem Haus (in Leipzig), der da nicht reingehört, guckt, und denkt sich, mal gucken wer da so wohnt. Stehter in der zweiten Etage, das Haus hat 8 oder so, guckt nach links und sieht unsere Wohnungstür. Wie diese Art von Menschen herausfindet, dass niemand zu Hause ist bzw., was sie sich für einen Plan zurechtgelegt hat, für den Fall, dass doch jemand zu Hause ist, das würde mich wirklich interessieren. Also, denkter sich, solange keiner guckt wurstel ich ein bisschen am Schloss rum und geh mich mal drinnen umsehn. Ok, drin, denkt er sich, das ist aber aufregend, lange halt ich diese Aufregung nicht aus, könnte ja jeden Moment jemand kommen, geh ich mal oberflächlich gucken was es hier so gibt, steck ein zwei Sachen ein und verzieh mich dann schnell wieder. Diese Aufregung! Hmm, Küche langweilig, kleines Wohnzimmer mit kaum was drin, auch doof, Bad ohne Fenster, und sonst? Anderes großes Zimmer, was liegtn da aufm Tisch? Super, ein mp3-Player (Papas), der is klein, der is handlich, der kommt mit. Und was noch? Konzertkarten? Rihannah? Krieg ich doch vertickt, oder? Klar, wo eBay ist, da sind auch Kunden, also, schnell eingesteckt und dann – ist das aufregend! – schnell wieder raus. Ne, die Stereoanlage passt nicht in die Jackentasche, genauso wenig wie der Fernseher. Rennter ausm Haus, oder war vielleicht noch in ein paar anderen Wohnungen, rennter weg, isser weg, bin ich ein armes Schwein?
Echt mal, so viel Pech muss man erstmalhaben, zwei Tage vor ‘nem Konzert die Karten aus der Wohnung geklaut zu bekommen. Wetten dass ich weiß was ihr jetzt denkt?
Aber wenn es einen dann doch trifft, also, diese gewisse Art der Unmöglichkeit, dann steht man da und weiß, dass sich der Rest der Welt jetzt denkt, gut, dass mir das nicht passiert ist, aber das wäre ja auch arg unwahrscheinlich.
Hmm, diese kritische Ausschweifung über die Unzulänglichkeit Menschlicher Vorahnungen war eigentlich gar nicht geplant, aber es gibt so Themen, da kann man nicht anders. Aber eigentlich wollt ich ja folgendes Mitteilen:
Ursprünglich habe ich mich ja für Montag offiziell von Spanisch und inoffiziell (w.b. innerlich/moralisch-seelisch) auch von allen Lehrveranstaltungen und Amüsements, die danach kommen, abgemledet. Warum? Weil das eigentliche Geburtstagsgeschenk meines Vaters an mich, oder, was heißt 'das eigentliche', das zweite, weil mein zweites Geburtstagsgeschenk ein Konzert war, ein sehr geiles Konzert, ein sehr wertvolles Konzert. Ein Konzert in Berlin, ein Konzert von Rihanna! Montag. Klingt soweit gut, oder?
Ok, steht ein Mann vor unserem Haus (in Leipzig), der da nicht reingehört, guckt, und denkt sich, mal gucken wer da so wohnt. Stehter in der zweiten Etage, das Haus hat 8 oder so, guckt nach links und sieht unsere Wohnungstür. Wie diese Art von Menschen herausfindet, dass niemand zu Hause ist bzw., was sie sich für einen Plan zurechtgelegt hat, für den Fall, dass doch jemand zu Hause ist, das würde mich wirklich interessieren. Also, denkter sich, solange keiner guckt wurstel ich ein bisschen am Schloss rum und geh mich mal drinnen umsehn. Ok, drin, denkt er sich, das ist aber aufregend, lange halt ich diese Aufregung nicht aus, könnte ja jeden Moment jemand kommen, geh ich mal oberflächlich gucken was es hier so gibt, steck ein zwei Sachen ein und verzieh mich dann schnell wieder. Diese Aufregung! Hmm, Küche langweilig, kleines Wohnzimmer mit kaum was drin, auch doof, Bad ohne Fenster, und sonst? Anderes großes Zimmer, was liegtn da aufm Tisch? Super, ein mp3-Player (Papas), der is klein, der is handlich, der kommt mit. Und was noch? Konzertkarten? Rihannah? Krieg ich doch vertickt, oder? Klar, wo eBay ist, da sind auch Kunden, also, schnell eingesteckt und dann – ist das aufregend! – schnell wieder raus. Ne, die Stereoanlage passt nicht in die Jackentasche, genauso wenig wie der Fernseher. Rennter ausm Haus, oder war vielleicht noch in ein paar anderen Wohnungen, rennter weg, isser weg, bin ich ein armes Schwein?
Echt mal, so viel Pech muss man erstmalhaben, zwei Tage vor ‘nem Konzert die Karten aus der Wohnung geklaut zu bekommen. Wetten dass ich weiß was ihr jetzt denkt?
Ein schöner Tag
Ich weiß nicht, aber irgendwie ist es manchmal einfach gut, alleine zu sein. Und dabei meine ich nicht nur, dass es einfach auch mal gut ist, nicht aufeinanderhocken zu müssen, sondern auch die Tatsache, dass man endlich nicht mehr so viel eit durch Kommunikation verschleudert. Ich weiß, klingt sicher ein wenig merkwürdig, aber oft geht tagsüber, selbst wenn man nur zu zweit ist, sehr viel Zeit dadurch verloren, dass man sich gegenseitig erzählt, dass man keine Lust hat irgendwas zu tun, sich zu fragen, was man denn essen will und sonstigen Informationsaustausch betreibt. Aber wenn man mal alleine ist, wie ich, der ich die Wohnung übers Wochenende für mich habe, fällt das alles weg, und so gerne ich auch rede und reden lasse, ich bin so um ein vielfaches produktiver. Der Tag war, im Gegensatz zu sämtlichen Werktagen dieser Woche, mal nicht sinnlos, sondern angenehm. Aufgewacht bin ich gegen 10, und es schien die Sonne in mein Zimmer. Zudem war das endlich mal eine Zeit, bei der man sich nciht darüber beklagen konnte, dass der halbe Tag schon wieder vorbei wäre. Dann geputzt und sauber gemacht, abgewaschen etc, und so anstrengend und langwierig das auch sein mag, das Ergebnis, nämlich eine sehr ordentliche Küche und ein ordentliches Zimmer, welches förmlich zum Machen einlädt, ist es mir dann mehr als wert. Dann sitzt man an einem aufgeräumten Schreibtisch, die Sonne scheint nach wie vor und geht langsam ihren Untergang entgegen, da steht ne Kanne Tee, und man tut einfach mal was sinnvolles... einfach schön. Schade eigentlich, dass die Sonne so schnell untergegangen ist, das war so ideal Samstagnachmittag. Im Hintergrund Deutschlandfunk, welches, so stelle ich fest, ich den ganzen Tag hören könnte (just eben läuft eine Übertragung einer literarischen Lesung und Diskussion von und mit Durs Grünbein, und ich denke immerzu an unser Theaterprojekt von damals und an die Leute, die das ganze wirklich interessieren würde, wie Katha, Franzi, Vio, Doro, Stefan, Lexia, …). Wenn man nur jeden Tag so ungehemmt seinen Neigungen nachgehn würde… angenommen, ich hätte in irgendeiner Form Fernseh-Anschluss, ich würde so ein ruhiges, einsames Wochenende nicht dermaßen wertschätzen können wie ich es gerade tue. Allein die Überwindung, mich endlich mit der Nachbereitung von Vorlesungsstoff zu beschäftigen, ist mir noch zu teuer gewesen. Nachher dann noch was essen, vielleicht lesen, vielleicht dösen, oder einfach nur Radio hören? Na, was soll's. Jetzt noch schnell ein Protokoll abtippen, und dann mal sehn. Das ist alles so herrlich unkompliziert...
Donnerstag, 22. November 2007
Was heißt "sinnlos"?
Sinnlos bedeutet in Zusammenhang mit der Universität eine Verknüpfung aus äußerst langweilig, äußerst langsame Fortschritte in den Vorlesungen und diesem "das hatten wir doch schon Tausend mal, wieso muss es da noch Fragen geben"-Gefühl. Da hat manVorlesungen, die sind einfach sinnlos! Und dann sitzt man in Tutorien, und denkt sich: Wieso beackern wir hier fragen, die schon vor 3 Wochen Vorlesungstehma waren?? Und so denkt man sich ein ums andere mal: Das hättste dir jetzt nicht geben müssen. Aber man geht ja trotzdem erstmal hin, man weiß ja nie was kommt... Und dann gibts da noch Momente, da steht man da und denkt sich: Moment, das hatteste doch schon, im Sinne von: In diesem Tutorium wird zwei wochen hintereinander das Gleiche behandelt, man muss also nur aller 14 Tage kommen. Wie, ich war schon letzte Woche hier? Das mit das aber auch immer erst einfallen muss, wenn's zu spät ist. In dieser hinsicht bin ich einfach vergesslich, auch wenns um ausfallende Vorlesungen geht. Und dann gibt's da noch sinnlose freie Zeit zwischen zwei Vorlesungen/Tutorien/whatever, die zu kurz ist um nach Hause zu fahren, aber auch zu lang, um sich die ganze Zeit im Internet aufzuhalten. Vornehmlich treten diese Pausen auf, wenn eben unerwartet irgendwelche Vorlesungen ausfallen, denn ansnonsten erlaubt mein Stundenplan maximal ein solches Loch pro Tag.
Und all das nun
hat den ersten Teil meiner Uni-Woche soooo sinnlos! werden lassen. Und dann trotzdem erst spät abends nach Hause kommen und keine Zeit mehr haben irgendwas zu machen, das zehrt... Ätzend. Ein Glück hab ich heut wieder SPort und morgen frei, das baut auf^^.
Und bei euch so?
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| 18.11. - 25.11.2007 | |
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Montag, 19. November 2007
Week-end's done
So, das war eigentlich ein sehr nettes Wochenende bei Lexia. Wir haben geredet, gegessen (!), gespielt, und ne ganze Menge über uns selbst aus einem Buch namens "Kokology" gelernt. Enizig störend waren die langen Zugfahrten, aber irgendwann gestern gegen 17:45 waren wir dann auch in MD, und zur Chorprobe um 18:00 haben wir's dann auch noch geschafft... Das waren zwei wirklich lange Tage^^. Hoffe, allen anderen ging es ähnlich (gut).
Zweite Leseempfehlung geht heute mal an einen Beststeller, den eigentlich jeder bei sich im Schrank stehen haben sollte: Das Bürgerliche Gesetzbuch! Kostet, wie alle anderen Gesetzbücher ähnlichen Formats, in jeder Buchhandlung nur 5 Euro, und wer sich nicht, bewusst oder unbewusst, wie der letzte Hubatz anstellt, der wird auch keine Probleme damit haben das Ding zu verstehen. Ich hab gestern abend erstmalig drin gelesen, und es war wirklich außerordentlich spannend. Ich empfehle den Abschnitt über Vertrags-Schlüsse und das damit einhergehende Widerrufs-Recht -
also, das gibt's auch für andere Sachen, aber Verträge schließen wir ja doch jeden Tag, irgendwie, und es ist einfach gut zu wissen, wie man sich aus irgendwelchen Schlichen ziehen kann, denen man beispielsweise im Internet ausgeliefert war. Also, wer versehentlich AGBs unterschreibt, die beispielsweise bei Unterlassung einer Abbestellung nach einer gewissen Frist monatliche Zahlung nach sich zieht (und das kann quasi in jeder AGB drin stehe, also: immer nach Euro- oder Dollar-Zeichen durchsuchen!), kann sich sowohl auf die Ungültigkeit dieser Klausel als auch auf sein Widerrufs-Recht beziehen. Das spart oft teuer Geld.
So viel nur dazu.
Ansonsten wünsche ich allen einen beschaulichen Start in die Woche.
So viel nur dazu.
Ansonsten wünsche ich allen einen beschaulichen Start in die Woche.
Sonntag, 18. November 2007
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