Dienstag, 10. November 2009

Gruesome amounts

Das Hamburger Abendblatt berichtet:

20. April 1999: Bei einem Überfall auf ihre Schule in Littleton im US-Staat Colorado töten zwei Jugendliche mit Schusswaffen und Sprengsätzen zwölf Mitschüler und einen Lehrer. 26 Personen werden verletzt. Die Attentäter begehen nach der Tat Selbstmord.

29. Juli 1999: Ein 44-jähriger Kaufmann aus Atlanta bringt neun Menschen in zwei Handelshäusern um.

2. November 1999: Ein Wartungsmechaniker für Kopierer erschießt in der Firma Xerox in Honolulu sieben Kollegen.

20. März 2000: Nach seiner Entlassung aus einer Autowaschanlage erschießt ein 28-Jähriger in Dallas fünf Menschen.

26. Dezember 2000: In Wakefield im US-Staat Massachusetts erschießt ein 42-jähriger Software-Tester sieben Kollegen.

12. März 2005: Während eines Gottesdienstes im Sheraton-Hotel von Brookfield im US-Staat Wisconsin tötet ein 44-jähriger Amokläufer sieben Gläubige.

21. März 2005: Ein 16-jähriger Jugendlicher erschießt an einer Schule in Minnesota neun Menschen.

2. Oktober 2006: Ein 32-jähriger Mann erschießt bei der Amish-Gemeinschaft im US-Staat Pennsylvania fünf Mädchen.

16. April 2007: Ein 23-jähriger Student aus Südkorea tötet in der Technischen Hochschule von Virginia in Blacksburg 32 Studenten, zwei Professoren. 26 Menschen werden verletzt.

5. Dezember 2007: Ein als depressiv bekannter 19-Jähriger erschießt in einem Einkaufszentrum in Omaha im US-Staat Nebraska acht Menschen.

14. Februar 2008: Ein 27-jähriger ehemaliger Student läuft an der Northern-Illinois-Universität in DeKalb bei Chicago Amok: fünf Studenten sterben.

3. April 2009: Ein 41-jähriger vietnamesischer Einwanderer richtet im US-Staat New York ein Blutbad an. Der Mann tötet 13 Menschen. (AP/Fra)


Ich finde es erschreckend, dass ich von keinem dieser Amokläufe je etwas gehört habe. Ich mein, 2007, 34 Leute niedergemäht!! *kopfschüttel*

"Reappearing every other month, discussing the next unexpected thing..."

Quelle: http://www.abendblatt.de

Dienstag, 13. Oktober 2009

Buried Alive



Spitzenmäßig!

Nun ja, Uni hat wieder angefangen, und einige meiner ersten Erkenntnisse des gestrigen Tage waren:

  1. Portugiesisch ist eine sehr schöne Sprache, die seeehr eng mit Spanisch verwandt ist.
  2. Deswegen wird es mir das glaub ich nicht wert sein, an die 100€ für das Erlernen dieser Sprache auszugeben (55€ Kursgebür + 2x40€ fürs Material)
  3. Es hat sich nichts geändert: Vorlesungen behandeln am Anfang eines Semesters den gleichen Shit aus den letzten Semestern noch einmal in aller Gründlichkeit. Wir sind der Meinung: Das ist ööööde.
  4. Also werde ich in diesem Semester wohl wieder eine menge Freizeit haben =)
Heute morgen erneute Uni-Ernüchterung: Mein innerer Kampf ums Aufstehen oder Liegenbleiben war schon aufreibend genug; niemand geht gerne früh um 9 in die Uni. Zumal diese Vorlesung genauso laufen würde wie "Lieneare Optimierung" gestern: Einführungsgeplänkel, um dann mit den "Grundlagen" zu beginnen, die wir alle schon kennen und die ich einfach zum sterben öde gefunden haben würde. Ich bin also eigentlich nur wegen des Einführungsgeplänkels aufgestanden, und hab mich dann noch reichlich mit Zeitschriften eingedeckt, um den Rest der Vorlesung was zu tun zu haben.

Was passierte? 100 Studenten saßen da. warteten, warteten, keiner kam. Offensichtlich geht es erst am Donnerstag los. Wusste natürlich wieder nur einer. Blöd war das, zumal ich den Rest des Tages frei habe und somit ausschlafen hätte können. Außerdem hätte ich meine Hose dann noch ein bisschen länger auf der Heizung lassen können, und wäre nicht mit so einem klammen Gefühl in die Straßenbahn gestiegen (hab gestern meine Waschmaschine repariert). Tja, wenigstens kann ich den Tag jetzt nutzen. Wie dem polnischen Arbeiter steht mir nur eins ins Gesicht geschrieben: "Lasst uns arbeiten, arbeiten, arbeiten!"





Aber dafür habe ich heute wieder viele nette Menschen getroffen, und die Sonne scheint auch noch. Das hebt meine Stimmung. Wenn jetzt noch jemand zu mir nach Hause kommt und den Abwasch erledigt, bin ich aus dem Schneider. Dann muss ich nur noch:

  1. Eine neue Wohnung finden
  2. BAföG beantragen
  3. Artikel für die Sapere Aude schreiben
  4. Ganz viel MARKET TEAM kram
  5. Und das alles möglichst bevor die Anna mich in zwei Wochen besuchen kommt.
  6. Ich steh auf nummerierte Listen.
Und bei euch so?

Montag, 14. September 2009

Angel on my shoulder

Hmm, alle Welt wartet auf einen neuen Eintrag. Was versprechen sie sich denn davon? Mein neuer Schulterengel, auf dessen Erscheinen in diesem Stück wohl alle warten, rät mir zu mehr Kunst. Vermutlich hat er/sie recht damit. Denn wie wir weiter unten gesehen haben, schlagen ersonnene Geschichten viel eher ein als die aus dem richtigen Leben. Da kann man sich selbst für noch so interessant und vielseitig halten, wenn die anderen die eigene schnöde Existenz nicht über ihrer eigenen zu würdigen wissen, kann man ihnen mit noch so schmeichelnden Worten davon berichten, es wird sie nicht interessieren.

Ich meine, wartet hier wirklich noch jemand auf den Bericht von meinem tragischen Umzugs-Dilemma, den ich vor ein paar Wochen mal angekündigt habe? Schulterengel, du etwa? Dacht ich's mir doch. Dazu übrigens eine Anmerkung: Ich habe das Gefühl, mein Schreiben bestünde aus Versatzstücken. So wie ich dem Schulterengel vorgestern aus dem Stegreif ein Lied vorsingen konnte, welches ich mir zwar in diesem Moment ausgedacht hatte, dessen Text sich aber lediglich dadurch auszeichnete, dass ihn irgendjemand in anderer Form und Reihenfolge so bestimmt auch schonmal gesungen hat. Engel meint, ich wäre wortgewandt, aber letztlich hab ich einfach nur ein gutes Gedächtnis für schöne Formulierungen und greife dann wieder darauf zurück. Es ist ein seltenes Glück wenn mir tatsächlich mal etwas einfällt, was ich selber so auch noch nicht gehört habe.

Ich kann übrigens jedem das neue Billy Talent Album ans Herz legen, wirklich eine tolle Scheibe. Findet mein Schulterengel übrigens auch. Mein Leben ist schön, unter anderem auch deswegen, weil ich endlich jemanden gefunden habe, mit dem ich meinen Musikgeschmack teilen kann. Komisch, dass mir das in den letzten Jahren so schwer gefallen ist, aber irgendwie ist die Welt um mich herum einfach zu mainstream =) Mein Schulterengel meint, ein Konzert wäre fein. Sollen wir? Im November? Klingt doch gut, oder? Billy Talent in Stuttgart. Das ist wirklich weit weg. Aber irgendwie auch ganz in der Nähe, findet er/sie. Lass uns das mal machen. Oder?


Schweigende Zustimmung. Wenn wir ein bisschen üben, können wir die Songs von dem Album zwar bald selber performen, aber für eine große Bühnenshow fehlt uns einfach noch das Geld und die Fanbase. Im übrigen haben sich diese Ferien meine Prioritäten ein wenig verschoben: Ich werde, vermutlich, mein gesamtes zukünftiges Erspartes nur noch in Rosinenbrötchen und teures Gitarren-Equipment investieren. Zwar muss ich erstmal sehn, wie ich aus diesem finanziellen Loch rauskomme, aber wenn ich dann wieder auf der Wolke der Sorglosigkeit durch meinen monetären Alltag schwobeln kann, widme ich meine bare Münze nur noch meinem illustren Traum vom Leben als B-Promi.
Die Diskussion um Zukunft, wie man sie nach der Schulzeit führt, ist ja ohnehin hinfällig. Spätestens wenn man weiß, was man so garnicht will, spielt die Vernunft der guten Erziehung, welche uns zu gut bezahlten Jobs am Fuße irgendeiner trittfesten Karriereleiter rät, eh keine Rolle mehr. Da macht jedem Menschen, der so wie ich nciht in der Lage ist, in Dinge Zeit zu investieren, die gemacht werden müssen, ohne dass man sich einen persönlichen Nutzen davon verspricht (und damit meine ich Glückseligkeit und so Zeug), schon die eigene Tatenlosigkeit einen Strich die Rechnung. Mal gucken, was mein Schulterengel dazu sagt. Eigentlich soll er/sie ja beim Entscheiden helfen, aber wenn er/sie selbst noch unentschieden ist, kann man ihm/ihr ja auch mal unter die Arme greifen wenn er/sie einen lässt.
Schulterengel sind übrigens eine sehr schöne Sache. Jeder sollte einen haben. Ach so, kann mir jemand vielleicht sagen wie spät es ist?


Ah ja, vielen Dank.

Dienstag, 25. August 2009

Welt in Bewegung

Ihr merkt schon, hier ist gerade nicht viel los. Hab einfach keine Zeit zum erzählen. Viele Dinge sind im werden, ich bin viel unterwegs, Urlaube kommen und gehen (mein Gott sind meine Ferien gut gefüllt!). Und ich bin gerade sehr happy. Gute Musik, gutes Equipment, tolle Menschen um mich herum. Und spüre ich da sogar eine kleine Emotion in mir aufsteigen? Das wäre ja mal sensationell! Es geht ja nichts gegen ein gesundes Phlegma, aber hoch und tief ist mir gerade viel lieber als status quo.

Malo geht nach Moskau. Wussten wir schon. Jetzt erkühnt sie sich sogar wieder zu behaupten, sie wäre in der Lage einen Blog zu führen, ohne dass ihr nach ein paar Monaten die Lust verloren geht. Ein wagemutiges Experiment. Wir können es dann ja live verfolgen unter maloinmoskau.blogspot.com!

Aso, hab jetzt mein Ladegerät für mein Handy wieder, bin also zu erreichen. Falls irgendwem aufgefallen sein sollte, dass das die letzte Woche über nicht so wahr. Vermutlich nicht.

Morgen Tischtennis und Gitarren-Duett. Ich froi mich drauf =)

Freitag, 14. August 2009

Eine Frage der Perspektive

Ich weiß, meine Betätigung hier ist gerade wirklich spärlich, und das obwohl ich eigentlich Zeit hab. Bin aber gerade mit einem anderen Blog beschäftigt =) und so richtig Lust hab ich auch keine. Aber ich dachte mir, lass ich mal nen coolen Link hier:

http://en.genzu.net/sokumen/

Der "Side View Generator", der sich dahinter verbirgt, stellt Wörter räumlich so dar, dass sie, von Links betrachtet das Wort ergeben, von rechts aber etwas völlig anderes. Mein Name ändert sich dementsprechend zu "Measure". Ich rate hingegen allen Annas dieser Welt ab, nachzuschauen, was aus ihrem Namen dabei wird. Afraner haben da übrigens auch nicht das dickste Los gezogen...

Montag, 3. August 2009

Step by step

Mist mist mist... Ich habe es nicht geschafft, auch im Juli mindestens 7 Beiträge zu posten. Warum mir das wichtig ist? Ich weiß auch nicht, ich tue es ja gerne, und irgendwie denke ich, dass ein wenig Konstanz nicht schadet. Nunja, wie Stephen Foxx (einer der Protagonisten in "Das Jesusvideo") schon feststellte: Gerade in Zeiten, in denen besonders viel passiert, fallen die Tagebucheinträge recht spärlich aus, einfach weil man nicht dazu kommt, welche zu schreiben. So gesehen ein gutes Zeichen.

Was ich aber eigentlich sagen wollte: Ich bin umgezogen! Das wie und warum wird mit Sicherheit demnächst in einem weiteren Beitrag diskutiert, einfach weil es eine lange und erzählenswerte Geschichte ist, die ich nicht jedem auf's Neue wiederholen möchte. Da muss dann ein Verweis hierher genügen. Als kleiner Appetithappen: Ich bewohne jetzt für 3 Monate ganz alleine 77,7m². Die Adresse entnehmt ihr bitte meinem StudiVZ-Profil oder der Email, die ich euch bestimmt geschickt habe. Oder fragt mich einfach.

Hier noch schnell ein Bild von dem Mann, der mir geholfen hat, das alles durchzustehen:



Mein Ritter in strahlender Rüstung =)

Und bei euch so?